Die klassische Massage

Die klassische Massage

 Die klassische Massage, wird auch schwedische Massage genannt

  • 1813 gründete der schwedische Professor Pher Hendrik Ling das „Zentralinstitut für Massage und Heilgymnastik “.
  • Er entwickelte die Griffe und Techniken der klassischen Massage, aus diesem Grund wird diese Massage auch „schwedische Massage“ genannt.
  • Schwedische Massagen werden als Ganzkörpermassagen oder als Teilkörpermassagen angewandt
  • Durch den holländischen Arzt Johan Metzger wurde ihre Wirksamkeit bewiesen und Ende des
  • 19 Jahrhunderts von dem Orthopäden Dr. Hoffa eingeführt.
  • In Medizin und Wissenschaft ist diese Massage anerkannt und wird von Physiotherapeuten, Masseuren und Ärzten durchgeführt.
  • Im Verlauf dieser Entwicklungen entstanden unsere häutigen Sport-Wohlfühl-und Wellnessmassagen, die eine wichtige Funktion bei der Gesunderhaltung von Körper, Seele und Gesundheit darstellen.

Die 5 Anwendungstechniken der schwedischen Massage

Streichen (Effleurage)- „flüchtig berühren“

Ein sensibler, weicher Handgriff, bei dem die Streichrichtung und der Ablauf individuell nach Intuition gestaltet werden kann. Er dient der Verteilung des Öls auf dem Massagegast, sowie für „Ruhepausen“ zwischen den energischeren und kraftvolleren Handgriffen, sowie der Entspannung beim Abschluss der Massage.

Klopfung (Tapotement) „gegen etwas klopfen; tätscheln“

Kurze schlagende Bewegungen -Diese Technik wird mit der Handkante, der flachen Hand oder den Fingerkuppen ausgeführt, dadurch wird die Durchblutung in der Peripherie gefördert und der Tonus in der Muskulatur verändert.

Als Klopfmassage ist das Klopfen mit der Hohlhand auf Höhe der Lunge zu verstehen, dadurch wird die Schleimlösung verbessert.

Kneten (Petrissage) – Knetung, Walkung, durchkneten- Schlangengriff

 Durch das Gegeneinanderschieben der Muskulatur, erfolgt eine Auflockerung des Unterhautbindegewebes und des Muskelgewebes, eine verbesserte Durchblutung wird erlangt und Verspannungen gelöst.

Dies geschieht indem die Haut zwischen Daumen, Zeige-und Mittelfinger oder mit der ganzen Hand, b.z.w mit beiden Händen gefasst und geknetet wird.

Reiben (Friktion) –„Reibung“

Bei dieser Technik verwendet der Masseur reibende und kreisende Techniken, durch sie öffnen sich die Poren, Blutgefäße werden erweitert.

Diese Methode führt zu einer besseren Durchblutung  und beseitig Verhärtungen in der Muskulatur

Erschütterungen (Vibration) –„Schwingung, Zittern“

Durch die Fingerspitzen oder die flache Hand wird das sogenannte Muskelzittern, ähnlich einer Wellenbewegung die sich im gesamten Körper ausbreitet erzeugt, dadurch können selbst tiefer gelegene Gewebe und Organe erreicht werden. Die Handgriffe wirken lockernd und können eine krampflösende Wirkung haben.

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